Schriftgrößen: klein | mittel | groß    Kontrast: normal | hoch

Startet die Suche
Polizeidirektion Göppingen
Wir über uns
Berufsinfo
Jugend
Prävention
Fahndung
Internetwache
Presse
Impressum
Polizei BW
  
Polizeidirektion Göppingen > Seiten > PolizeidirektionGöppingenstartetPilotprojektanderA8gegenTankbetrugPolizeidirektionGöppingenstartetPilotprojektanderA8gegenT.aspx  

Startseite > Polizeidirektion Göppingen
 
Polizeidirektion Göppingen startet Pilotprojekt an der A 8 gegen Tankbetrug 

Vorstellung des Präventionsprojekt am 24. März 2011 an der Tank- und Rastanlage Gruibingen

 

Tatort: Tank- und Rastanlage Gruibingen

„Der Fahrer eines Geländewagens betankte das Fahrzeug an der Zapfsäule Nr. 6 mit 89,32 Liter Diesel und entfernte sich anschließend vom Arial der Tankstelle ohne die Rechnung zu bezahlen.“ Seit Januar wurden bereits 45 Anzeigen  aktenkundig. 

Mit der Erhöhung der Mineralölpreise und der Urlaubszeit steigt in der Regel die Anzahl der Strafanzeigen. In Zusammenarbeit mit der Polizeilichen Beratungsstelle Göppingen und dem Autobahnpolizeirevier Mühlhausen wurde deshalb vor der Hauptreisezeit ein Präventionsprojekt entwickelt, die dem „Tankbetrug“ an den beiden Rastanlagen in Gruibingen und Aichen, Einhalt gebieten soll. 

Tankbetrügereien sind im vergangenen Jahr sprunghaft gestiegen, 191 Fälle wurden aktenkundig so Polizeirat Ralf Theise, Leiter des Autobahnpolizeireviers Mühlhausen im Täle bei der Vorstellung des Präventionsprojektes. Für die Polizei und die Betreiber der Tankanlage ist jeder Tankbetrug mit viel Arbeitsaufwand verbunden. Videos müssen überprüft und die zugesandten Fragebögen müssen ausgewertet und zur Anzeige gebracht werden. Anschließend müssen viele Polizeidienststellen, auch weit über die Landesgrenzen hinaus, angeschrieben, um den Tankbetrüger zu ermitteln. Im günstigsten Fall kann der Betrüger kurz nach dem Tankbetrug auf der Autobahn gefasst werden. Der Tankstelle in Gruibingen ist durch die Betrügereien im letzten Jahr ein Schaden von 7000 Euro entstanden.  

Die Verantwortlichen der Polizeidirektion Göppingen haben sich zusammengesetzt und das Präventionskonzept entwickelt. Mit leicht verständlichen Symbolen auf den Zapfpistolen sowie auf Hinweistafeln neben den Zapfsäulen soll den Verkehrsteilnehmern vermittelt werden, dass der Weg zur Kasse nach dem Tanken der beste sei, so Kriminalhauptkommissar Jürgen Aspacher, Leiter der Beratungsstelle der Polizeidirektion Göppingen. Ein Tankbetrug lohnt sich nicht, so die Botschaft, da jeder Tankvorgang mit Videokameras überwacht wird. 

In Zusammenarbeit mit  dem Verein „Initiative Sicherer Landkreis Göppingen e.V.“, der auch die Beschriftung der Zapfsäulen und die Hinweisschilder gesponsert hat, wird dieses einmalige Präventionspilotprojekt durchgeführt, so der Pressesprecher der Polizei, Rudi Bauer. In einem halben Jahr wird Bilanz gezogen. Eine Erweiterung auf sämtliche Tankstellen im Kreis Göppingen könnte folgen, wenn dieses Projekt erfolgreich sein sollte.